Erlebnistage auf dem Pferde-Rücken

Viel Mut, Neugierde und Vertrauen war auch in diesem Jahr von den Schülerinnen der Martin-Buber-Schule gefragt, die unter dem Motto „Pferde-Erleben“ drei Tage auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins Staufenberg verbrachten.

Den Teilnehmerinnen wurde die Möglichkeit geboten Pferden in einer Art und Weise zu begegnen, die sich ihren speziellen Bedürfnissen anpassten, so dass die Jugendlichen bei diversen Übungen auf dem Rücken der gut ausgebildeten Pferde „Momo“ und „Gibsy, ihre Geschicklichkeit und ihr Vertrauen gegenüber den Tieren unter Beweis stellen konnten. Bei Ausritten in die Natur zeigten alle Beteiligten viel Ausdauer und Teamgeist und waren auch in den theoretischen Einheiten motiviert etwas über die Kommunikation mit Pferden, deren Pflege o.ä. zu erfahren.

Für einige der Teilnehmerinnen war dieses Erlebnis das erste Ferienangebot, welches sie in einer Gruppe wahrnehmen konnten und auch eine Premiere im Umgang mit Tieren in der Natur. Die Martin-Buber-Schule ist eine Schule für geistige Entwicklung, deren Schüler_innen im gesamten Landkreis wohnen. Das sich die teilweise sehr weit auseinander wohnenden Schülerinnen auch in den Ferien sehen konnten, rundete die Freude der Teilnehmerinnen ab.

Das Ferienangebot wurde von der AWO Sozialarbeit an der MBS in Zusammenarbeit mit der Reittherapeutin und Erlebnsipädagogin Frau Piffrement geplant und vor Ort mit fachkräftiger Unterstützung von Susanne John durchgeführt.

13 Schüler und Schülerinnen der Martin-Buber-Schule verabschiedet

Am Donnerstag, den 14.7.2016 wurden die Abgänger aus den verschiedenen Klassen der Haupt- und Berufsorientierungsstufe gemeinsam entlassen.

Abschiedsfeier

Während musikalische Einzelauftritte und Beiträge des Schülerchors sowie der Cheerleader einen feierlichen Rahmen boten, wurden die jungen Erwachsenen durch die Klassenlehrer und Lehrerinnen persönlich vorgestellt und verabschiedet.

Abschiedsgeschenk

Neben den Abschlusszeugnissen bekamen die Schülerinnen und Schüler Geschenke, die den Abschied versüßen sollten. Diese konnten die teils leidvollen Abschiede nicht wettmachen, da die oft sehr lange Bindung zur Schule, der Schulgemeinde und einzelnen Lehrpersonen eine große Lücke im Leben der Abgänger hinterlässt. Alle Ehemaligen bereiteten sich jedoch auf diesen Tag mit Hilfe verschiedener Praktika vor, sodass für alle bereits ein Arbeitsplatz gefunden werden konnte.

Gruppenbild

So werden viele im Kompetenzzentrum Berufliche Bildung der Lebenshilfe in Gießen arbeiten, andere Schüler werden am Hofgut Friedelhausen oder in den Werkstätten der Schottener sozialen Dienste einen Platz finden. Auch wurden zwei Schüler der Mittelstufe verabschiedet, welche zum Sommer die Schule wechseln werden sowie die Gruppe junger Menschen, die im letzten Jahr praktische Erfahrung im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres sammeln durften.