Nachhaltigkeit

Das Jahresmotto Nachhaltigkeit

Die Schulgemeinde der Martin-Buber-Schule stellt dieses Schuljahr unter das Motto Nachhaltigkeit. Im Rahmen des „Jahres der Nachhaltigkeit“, welches das Ziel verfolgt nachhaltigere Prozesse in der Schulgemeinschaft dauerhaft zu implementieren, ist es unser konkretes Ziel auf Ressourcen sowie nachhaltigen Umgang mit diesen aufmerksam zu machen. Hierzu betrachten und überdenken wir unsere regulären Abläufe unter diesem Gesichtspunkt. Das bedeutet, dass wir…

  • einen vegetarischen Tag (Dienstag) in der Woche haben.
  • Essenzettel auf DIN-A5 Zettel drucken (sowie Fehlkopien in Kopierraum gesammelt und auf der Rückseite z.B. Arbeitsblätter oder Essenlisten gedruckt werden).
  • viele Klassen auf Wassersprudler umgestiegen sind.
  • auf Spülmaschinenpulver in Gläsern umstellen.
  • eine „Nachhaltigkeit – AG“ als Kontrollorgan haben (die Schüler_innen überprüfen und kontrollieren mögliche Veränderungen mit denen Ressourcen gespart werden können):
    • Ausbildung der AG-Teilnehmer*innen zu „Umweltbot*innen“ / „Umweltlotsen“ (die Schüler_innen der Nachhaltigkeit – AG werden hierzu ausgebildet und beraten und kontrollieren im weiteren Verlauf, ob die angestrebten Ziele der Nachhaltigkeit eingehalten werden)
    • Schüler*innen überprüfen und kontrollieren den „Ist-Stand“ in Bezug auf Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen (Energie: Strom, Heizung, Wasser, Licht) sowie dem Müllaufkommen
    • Die Schüler*innen planen und initiieren Veränderungen mit denen Ressourcen gespart werden können, beispielsweise:
      • die Laufdauer der Wasserhähne,
      • die Raumtemperatur,die Wassertemperatur,
      • die Brenndauer der Leuchtstoffe sowie eine Beschriftung der Lichtschalter,
      • die Vermeidung von Müll sowie dessen korrekte Entsorgung (Beschriftung der Mülltonnen, Abschaffung von Mülltüten aus Plastik),
      • der Umstieg auf Spülmaschinenpulver statt –tabs,
      • Nutzung von Stoffbeuteln beim Brotkauf, Ausgabe von Transportboxen für Käse
    • Die AG-Teilnehmer*innen evaluieren und kontrollieren die Etablierung nachhaltiger Prozesse
  • viele einzelne Projekte und Aktionen in den Klassenverbänden sowie in der Schulgemeinde planen…

Bisherige Aktionen / Projekte

  • Die Hausmeister – AG (aufräumen des Innen- und Außengeländes der Martin-Buber-Schule).
  • Eine Müllsammelaktion an der Lahn.
  • Der Vorlesetag, der am 15.11.2019 unter dem Motto „Nachhaltigkeit“ stattfand.
  • Der Veranstaltung eines nachhaltigen Weihnachtsmarktes (Verkauf von selbstgemachten Wachstüchern, Biomülltüten aus Zeitungspapier, Tannenbaumschmuck aus alten Nespresso Kapseln usw.) am 4.12.2019.
  • Eine Kooperation mit dem „Unverpackt Laden“, die es uns erlaubt, dort „Upcycling-Karten“ gegen Spende auszulegen. Die Spenden gehen auf Wunsch der Schüler*innen an eine Organisation zur Wiederaufforstung des Regenwaldes
  • „Plastikfreies“ Fasching (Süßigkeiten / Kamelle in plastikfreien Verpackungen) am 25.02.2020.

Anstehende Aktionen und Projekte

  • Plastik-Challenge ab März 2020 (Ziel: Vermeidung von Plastikverpackungen):
    • Mit Hilfe der Plastik-Challenge-Liste (siehe Anhang) wird das Gewicht aller eingesparten Plastik-Verpackungen dokumentiert.
    • Ein „Plastiksparset“ wird an alle Klassen (mit Wachstüchern, Stoffbeutel, Gläser) von der Nachhaltigkeits-AG verteilt.
    • Ab März 2020 bekommen alle Klassen sowie alle anderen Mitglieder der Schulgemeinde (Versorgungsküche, Reinigungskräfte, Hausmeister) eine Liste mit Grammangaben von verschiedenen Plastikverpackungen und dokumentieren jedes Mal, wenn sie eine Plastikverpackung vermieden haben.
    • Ende des Schuljahres 2019/2020 werden alle Listen eingesammelt, alles zusammengerechnet und die insgesamt gesparten Plastikverpackungen anhand einer Präsentation für die Schüler_innen sichtbar gemacht.
    • Die ganze Aktion wird von Sandra Schröder (FH Fulda) im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit im Studiengang „Haushalts- und Ernährungswissenschaften“ wissenschaftlich dokumentiert und evaluiert.
  • Aktionstag „Energiefrei“ (3.6.2020) an dem der Strom sowie die Heizung im Schulgebäude abgestellt werden, damit unsere Schüler wahrnehmen, wo überall Energie benötigt wird.